Das Versprechen

Erste Liebe lebenslänglich – Jetzt auf VOD & DVD

Die Geschichte von Jens Söring und Elizabeth Haysom

Der brutale Doppelmord an Nancy und Derek Haysom 1985 war eine weltweite Mediensensation. Die Haysoms waren angesehene Mitglieder der virginianischen Gesellschaft - und der Schuldspruch gegen ihre Tochter Elizabeth und ihren deutschen Freund Jens Söring machte viele sprachlos. Die zwei hatten sich im August 1984 bei einem Orientierungsabend für die Hochbegabtenstipendiaten an der University of Virginia getroffen, er war sofort hingerissen von ihr, sie war schön, unwiderstehlich, verwegen, das Produkt englischer Boarding Schools, er war jung, naiv, Sohn eines deutschen Diplomaten. Als die Ermittler in ihren Untersuchungen dem Paar immer näher kamen, flohen sie aus Amerika, die Flucht war Abenteuer: Europa, Asien, als sie am 30. April 1986 in England wegen Scheckbetrugs gefasst wurden, kämpfte Jens Söring jahrelang gegen die Auslieferung in die USA. Erst als die Amerikaner auf die Beantragung der Todesstrafe verzichteten, wurde er in die USA ausgeliefert. Jens Söring: Verurteilt wegen Mordes zu zweimal lebenslänglich. Seitdem sitzen beide in US-Gefängnissen, nur 60 Kilometer voneinander entfernt.


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Eine wahre Geschichte

Mehr als drei Jahre lang recherchierten die Filmemacher, fanden erstaunliche neue Beweise, die nie vor Gericht erwähnt oder als unzulässig erklärt wurden. DNA-Tests haben mittlerweile ergeben, dass keine der am Tatort gefundenen Blutspuren Jens Söring zuzurechnen ist, 11 Mal wurde sein Antrag auf Entlassung auf Bewährung mittlerweile abgelehnt, seine Haftüberstellung nach Deutschland wurde von einem demokratischen Gouverneur an seinem letzten Tag im Amt bestätigt, aber von seinem republikanischen Nachfolger an seinem ersten Arbeitstag gestoppt.

Der Film stellt Fragen, die bislang von niemandem gestellt wurden. Wem gehören die nicht identifizierten Fingerabdrücke am Tatort? Warum durfte der sexuelle Missbrauch der Tochter durch die Mutter vor Gericht keine Rolle spielen? Wie kann es sein, dass ein befangener Richter über den Fall urteilte? Wo ist das FBI-Protokoll, das geschrieben wurde, aber unauffindbar ist? Der Film zeigt nie zuvor gesehenes Video-Material der Haysom-Prozesse. Und er zeigt, dass alles auch ganz anders gewesen sein könnte. Läuft der wahre Täter dieses brutalen Mordes also möglicherweise noch frei herum?

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Festivals 2017

22. Filmfest Türkei  Deutschland  04. März, 21.00 Uhrmehr
06. März, 21.15 Uhr
RiverRun IFFUSA31. März, 12.30 Uhr *  mehr
01. April, 19.00 Uhr *
DOC avivIsrael11.-20. Mai ***mehr
DOCS against GRAVITY  Polen12.-26. Mai ***mehr
DOCEDGENeuseeland18. Mai, 20.00 Uhr *mehr
20. Mai, 13.45 Uhr *
27. Mai, 20.30 Uhr *
28. Mai, 20.45 Uhr *
DOCS BarcelonaSpanien20. Mai, 22.00 Uhr *mehr
25. Mai, 19.30 Uhr *
KFF Krakow Film Festival  Polen28. Mai - 4. Juni *mehr
Kota Kinabalu IFFMalaysia22. - 29. Julimehr


* Mit Q&A mit Regisseur Marcus Vetter und/oder mit Co-Regisseurin Karin Steinberger



Internationale Festival Tour 2016

Filmfest München*Deutschland  23 Jun – 2 Julmehr
DMZ DOCS*Südkorea  22 – 29 Sepmehr
Reykjavik IFFIsland28 Sep – 10 Okt  mehr
DOCSDF*Mexico13 – 22 Oktmehr
Virginia Film Festival*  USA3 – 6 Nov mehr
Denver Film Festival*USA8 – 11 Nov mehr
DOC NYC*USA13 Novmehr
IDFA Amsterdam***Niederlande16 – 27 Novmehr
DOCS Barcelona
Valparadiso
Chile25 – 30 Novmehr


* Mit Q&A mit Co-Regisseurin Karin Steinberger und/oder Marcus Vetter

„Nerven aufreibend“
The Daily Telegraph

„Hochgradig spannend erzählte Rekonstruktion“

Culturmag.de

„Ein Granatenfilm"

Stern TV

„Reales Drama in Shakespearischen Dimensionen“

Sächsische Zeitung

„Ein wichtiger Film, der dazu führen sollte, dass ihm Gerechtigkeit widerfährt“

Münchner Merkur

„..eine überlebensgroße Geschichte von Liebe und Verrat, die nachhaltig erschüttert“
taz

„Fesselndes Mord-Rätsel“
The Times

„Ein außergewöhnliches Filmwerk“

SWR Kunscht

„Unbedingt sehenswert"

Stuttgarter Zeitung

„Ein realer Kriminalfall, akribisch und packend aufbereitet“

Hamburger Morgenpost

„Beeindruckende Morddokumentation“

Deutschlandradio

„Lebendsnah, informativ und aufklärend“

Status.de

„Ein Film mit Thrillerqualitäten“

Stuttgarter Zeitung


Zum Pressespiegel

„Grausam, aber vollends packend“
The Times

„Mit journalistischem Herzblut gedrehtes Werk“

Stuttgarter Zeitung

„spannend“

Tagesspiegel

„Eine aufwendige und mitreißende Dokumentation“

Neues Deutschland

„Ein spannender Film, der mit einer menschlichen Tragödie erschüttert “

tip Berlin

„Spannender und nervenaufreibender als so mancher Spielfilm“

Mannheimer Morgen

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Der Doppelmord an Nancy und Derek Haysom 1985 war eine weltweite Mediensensation. Die Haysoms waren angesehene Mitglieder der virginianischen Gesellschaft, sie wurden in ihrem Haus in Lynchburg, Virginia, USA, geradezu hingerichtet. Als ihre Tochter Elizabeth Haysom und ihr deutscher Freund Jens Söring in den USA vor Gericht standen, wurden diese Prozesse live im US Fernsehen gezeigt. Das war auch in den USA bis dahin einmalig. In unserem exklusiven Archiv können Sie sich durch Zeitungsartikel und Fernsehbeiträge von 1985 bis heute arbeiten, es ist eine in dieser Vollständigkeit einmalige Ansammlung von Artikeln aus den USA und Deutschland, durch die Sie diesen Fall über mehr als 30 Jahre verfolgen können. Zur Verfügung gestellt wurden uns die Inhalte vom Virginia Press Service News Clipping Bureau, von verschiedenen Zeitungen, Journalisten und dem WSET 13 Daily News Channel.

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Vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn Jens Söring und Elizabeth Haysom nicht ihre eigenen Liebesbriefe aufbewahrt hätten. Als sie am 30. April 1986 in London verhaftet wurden, waren es die unzähligen Liebesbriefe, die die englischen Ermittler skeptisch gemacht haben. Nur wegen der Briefe, in denen Jens und Elizabeth immer wieder indirekt und auch direkt über den Tod der Eltern von Elizabeth fantasieren, fingen die Engländer an, in den USA nachzuforschen. In den damals noch relativ unvernetzten Zeiten wären die zwei sonst vielleicht nur für den Scheckbetrug bestraft worden, bei dem man sie erwischt hatte. In unseren Bonusmaterialien finden Sie exklusive Ausschnitte aus den Briefen – gelesen von Daniel Brühl und Imogen Poots. Es sind Zitate, die einen Eindruck vermitteln, wie obsessiv und stürmisch und besessen diese Liebe war.

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In Koproduktion mit SWR, ARTE, BR, DR, BBC, SVT, VPRO

Produktion Filmperspektive
Ein Film von Marcus Vetter und Karin Steinberger
Koproduktion SWR, ARTE, BR, DR, BBC, SVT, VPRO
Regie & Schnitt Marcus Vetter
Co-Regie Karin Steinberger

Produktionsjahr 

2016
Produzenten Marcus Vetter
Louise Rosen
Ulf Meyer
Kamera Georg Zengerling
Zusätzlicher Schnitt  Michele Gentile
Patrick Wilfert
Bonus Videos Andrea Stettmer
Christoph von Stieglitz
Ton Aljoscha Haupt
Mischung Jonathan Schorr
Sounddesign Markus Limberger
Musik Jens Huerkamp

Unterstützt von MFG und DFFF

Farbkorrektur Fabiana Cardalda
Herstellungsleitung Annette Burchard
Rechtsberater Albert Kitzler
Redaktion Gudrun Hanke el Ghomri, SWR
Chatherine le Goff, ARTE
Petra Felber, BR
Mette Hoffmann Meyer, DR
Nick Fraser, BBC
Kate Townsend, BBC
Axel Arnö, SVT
Nathalie Windhorst, VPRO
Gefördert von MFG und DFFF
Deutschlandvertrieb  Farbfilm, Berlin
Weltvertrieb Louise Rosen Ltd.


BRD 2016  / Drehzeit: April 2014 – Juni 2015 Format: HD/35mm 
Aufnahmeformat: HD  Tonformat: Dolby Digital / 1:1.85

Die Bankenkrise ist längst nicht vorüber, Städte und Gemeinden sind verschuldet, Regierungen reagieren hilflos. Eurokrise und Grexit sind die Schlagworte in diesen Tagen. Ein allgemeines Unbehagen macht sich breit: warum sollten Steuerzahler für Milliardenhilfen an Banken einstehen, wenn diese ihre Krisen selbst verursacht haben? Welche skrupellosen Spieler sind in den internationalen Finanzmärkten unterwegs? Was wissen wir wirklich darüber? Martin Armstrong (armstrongeconomics.com) behauptet, mehr zu wissen als andere!

Martin Armstrong ist THE FORECASTER. Er entwickelte Anfang der Achtzigerjahre ein Computermodell, mit dem er Ereignisse der Weltwirtschaft erschreckend präzise voraussagte: die Russlandkrise 1998/99, die Dotcom-Blase 2000, die Finanzkrise 2007, die Eurokrise 2009. Ist dieser Mann ein Genie oder ein Scharlatan? Weiß er mehr, als alle Wirtschafts- und Finanzwissenschaftler zusammen? Alle wollen seinen Code, sein Computermodell, das die Weltökonomie und Kriege vorhersagen kann. Denn wer Kriege führen will braucht Geld. Im September 1999 stürmte das FBI sein Büro. Wegen Betrugs wurde Martin Armstrong verhaftet und verbrachte zwölf Jahre im Gefängnis – ohne Urteil. Wollte man einen Unbequemen zum Schweigen bringen?

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Das ORAKEL (engl. THE FORECASTER) ist ein Dokumentarfilm über Martin Arthur Armstrong, ein Finanzmagier aus Philadelphia, der in den neunziger Jahren mit Hilfe eines Computermodells und der Zahl Pi auf den Tag genau Wendedaten der Wirtschaft voraussagte: Mit Hilfe seiner geheimnisvollen Entdeckung sagte er den Oktobercrash 1987 voraus, die Dollar-Baisse 1986 und den Nikkei Crash 1989. Er wurde zum Ökonom des Jahrzehnts gekürt. Die Japaner nannten ihn einfach nur Mr. YEN. Als das FBI 1999 seine Büroräume stürmte, um an sein geheimnisvolles Computermodell zu kommen, wurde er kurze Zeit später wegen Betrugs verhaftet und sieben Jahre wegen Missachtung des Gerichts eingesperrt – ohne Gerichtsverfahren. Seit September 2011 ist Martin Armstrong wieder frei. Er hat sich bereit erklärt die Hauptfigur dieses Films zu werden – ein Film über die weltweite Finanzkrise, der wir scheinbar machtlos gegenüberstehen. Doch Martin Armstrong glaubt eine Lösung zu haben und bietet den Regierungen seine Hilfe an, um den globalen Armageddon zu verhindern.

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“Thriller than reality.“
Weekly newspaper "Die Zeit"

“The Forecaster Is a Compelling Doc of Financial Espionage."
Village Voice Review by Chris Packham

„Hopefully, this film is coming just in time in the middle of political turmoil around the world where people want to know what is really going on. That is what this film is all about and on this score, I hope it will be the catalyst for serious reform and change.“
Martin Armstrong

"The fascinating aspect is the stark difference between the American and European press. The American press, in general, are too engaged in self-censorship to report the truth to the people. At least in Germany, they are willing to discuss hard issues."
Martin Armstrong

Das Geheimnis der Münzen – Martin Armstrong fing als kleiner Junge an, Münzen zu sammeln. Sein dauerhaftes Interesse für Numismatik machte ihn reich, führte ihn zum Rohstoffhandel und schliesslich zur Entwicklung seines Economic Confidence Models. Die Wurzeln dafür liegen im antiken Rom.

Die Sicherung des Codes – Martin Armstrongs aufwändig entwickeltes Modell zu Zusammenhang von Wirtschaft und Vertrauen (Economic Confidence Model) hat enorme Konsequenzen für die gesamte westliche Welt. Goldman Sachs, die CIA und das FBI – es gab kaum jemanden, der den Algorithmus hinter dem Modell nicht in seinen Besitz bekommen wollte.

Mehr Bonusmaterial

Der Untergang Roms – Die sich immer wiederholenden Muster antiker Zivilisationen brachten Martin Armstrong darauf, dass Vertrauens- und Wirtschaftzyklen die Grundlage des menschlichen Zusammenlebens bilden. Mithilfe historischer Aufzeichnungen sagt er unserer modernen Gesellschaft keine besonders rosige Zukunft voraus.

Die interaktive Erweiterung der Dokumentation

Der Dokumentarfilm „The Forecaster“ erzählt die Geschichte des Börsenwunderkindes Martin Armstrong. Armstrongs Börsenvorhersagen (Forecasts) und seine Verknüpfungen in das politische und wirtschaftliche Establishment sind gleichzeitig komplex und brisant. Die crossmedia-Plattform „The Forecaster – Interactive“ stellt die thematische Vielfalt und Aktualität des Films an den Ausgangspunkt ihrer Narration. In einem interaktiven Zeitstrahl werden zentrale Ereignisse aus Armstrongs Biographie – insbesondere seine Börsen-Forecasts – in den Kontext welt- und finanzpolitischer Ereignisse gebracht. So kann der Zuschauer die Fragen, die der Film aufwirft, selbstständig weiterrecherchieren. Die Plattform orientiert sich an den Forecasts Armstrongs und reicht dabei weit in die finanzpolitische Vergangenheit zurück. Sie zeigt aber auch – wie es die Natur der Forecasts ist – in die nahe Zukunft. Und vielleicht findet der Zuschauer dort auch eine Antwort auf die vielleicht dringlichste Frage: Treffen die Forecasts zu?

The Forecaster Interactive

BelgienMillenium Film Festival
2016

Australien

The Indievillage Film Fest2015
FinnlandRokumentti Rock FF 2015
NiederlandeInScience2015
RusslandContemporary Science2015
MexicoDocsDF
2015
NiederlandeFraud Film Festival
2015
Macedonien   IFF "Manaki Brothers"2015
EnglandCambridge Film Festival2015
KroatienVukovar Film Festival
2015
SüdkoreaEBS (EIDF)2015
ZypernLemesos IDF2015
MexicoGuanajuaro IFF (GIFF)
2015
ItalienBiogra Film Festival2015
NeuseelandDocumentary EDGE2015
RumänienTransilvania International 2015
SpanienDocs Barcelona2015
NeuseelandDocumentary EDGE2015
USA Filmfestival Seattle 2015
KanadaBest of DOXA
2015
DeutschlandBest of Docfest Munich
2015
PolenPlanet+Doc Film Festival2015
DeutschlandDocfest Munich2015
BelgienDocville Film Festival2015
KanadaDOXA Documentary2015
EnglandBertha DocHouse2015
Irland Belfast Film Festival2015
USA Cinema Village2015
USA Laemmle Music Hall 32015
EnglandBertha DocHouse2015
Griechenland17th Thessaloniki IFF
2015
KroatienZAGEBDOX2015
Niederlande  IFDA (Weltpremiere)
2014

 

 


Thriller als die Wirklichkeit (DE)
05/06/2015 | ZEIT ONLINE | von Karsten Polke-Majewski

Ein Gespräch mit „Börsenprophet“ Martin Armstrong (DE)
05/06/2015 | Nordkurier| Interview

The Forecaster - The story of espionage (EN)
05/07/2015 | LA Weekly & OC Weekly | by Chris Packham

"Es wird zu einem großen Crash kommen"
Finanzprophet Armstrong sagt Ende des Euro voraus (DE)
05/07/2015 | Die Welt | von Nando Sommerfeld & Holger Zschäpitz

Hellseher mit dunkler Vita (DE)
05/07/2015 | ZEIT ONLINE | von Heike Buchter

Alles auf Rot (DE)
05/07/2015 | Junge Welt | by Arnold Schölzel

Filmkritik: „Ich habe um mein Leben geschnitten“ (DE)
05/07/2015 | Stuttgarter Nachrichten | von Cornelius Oettle


Finanzmarkt-Star sagt den Zerfall des Euro voraus (DE)

05/08/2015 | Huffingtonpost | von Dr. Gunda Windmüller

Von Glaskugeln und Verschwörungstheorien (DE)
05/09/2015 | derFreitag | von Christine P. Krohne

The Forecaster - DOXA Review Vancouver (EN)
04/29/2015 | Straight | by Miranda Nelson

Börsen-Analytiker Martin Armstrong: "Ich erwarte einen Crash im Oktober" (DE)
04/16/2015 | Huffingtonpost | von Marcel Bohnensteffen

Interview with Martin Armstrong (DE)
04/13/2015 | Wirtschaftswoche | von Rüdiger Strum

The Forecaster - IDFA Review

16/12/2014 | The Hollywood Reporter | by Neil Young


Auf seiner Europatour besuchte Martin Armstrong Barcelona für eine Vorstellung mit Q&A beim DOCS Film Festival. Dabei kam er auch im Büro von FXstreet für ein exklusives Interview vorbei, um über die aktuellen Ereignissen auf den internatioanlen Finanzmärkten zu sprechen.


Interview mit Martin Armstrong und Filmemacher Marcus Vetter im Mai 2015 als Martin Armstrong während seiner Eurpatour Berlin besuchte.

“The Forecaster plays like a slickly elaborate sketch for a future Hollywood retelling in the Wolf of Wall Street mold."
IDFA Review by Neil Young

“The Forecaster Is a Compelling Doc of Financial Espionage."
Village Voice Review by Chris Packham

Eine Produktion der Filmperspektive

Produktionsjahr 2014
Länge 100 Minuten
Format HD/DCP/Dolby Digit
Produktion Filmperspektive GmbH
In Koroduktion mit EIKON Berlin
TV Plus Hannover
SWR /ARTE /NDR
Unterstützt von MFG | MEDIENBOARD
NORDMEDIA | DFFF
Regie & Schnitt Marcus Vetter
Co-Regie Karin Steinberger
Kamera Georg Zengerling
Sound Aljoscha Haupt

In Koproduktion mit Eikon, TV PLUS, SWR, ARTE & NDR

Soundmischung        Jonathan Schorr
Original Musik Sven Kaiser
Art Director Michele Gentile
Associate Producer

Anne Walser C-Films
Ulf Meyer addictive film

Produzenten Ulli Pfau
Michael Heiks
Marcus Vetter
Verleih Deutschland Farbfilm
Verleih Schweiz Praesensfilms
Weltvertrieb Autlook Filmsales
welcome(at)autlookfilms.com

The Court

Der Internationale Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag

Vor genau 15 Jahren wagen über 100 Staaten ein bis dahin undenkbares Experiment. In einer Konferenz in Rom verabschieden sie das Römische Statut, das 2002 den Internationalen Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag ins Leben ruft. Dort sollen diejenigen angeklagt werden, die weltweit für die schlimmsten Verbrechen verantwortlich sind.  Aus der Sicht des Chefanklägers Luis Moreno-Ocampo erzählt der Film im Genre eines Justizthrillers wie der erste international legitimierte Strafgerichtshof in Den Haag gegen Kriegsverbrecher ermittelt. Darunter sind Fälle wie die Niederschlagung des arabischen Frühlings in Libyen, mögliche Kriegsverbrechen im Gazakrieg oder die Rekrutierung von Kindersoldaten im Kongo.
Wieweit darf das Team des Chefanklägers in seiner Öffentlichkeitskampagne gehen? Und kann ein internationales Gericht überhaupt funktionieren, wenn mächtige Staaten wie die USA, China und Rußland es nicht anerkennen und dadurch nie angeklagt werden können? Ein komplexer juristischer Ablauf bekommt im Laufe des Films ein Gesicht.

THE COURT ist ein hochaktueller Film, spannend wie ein Polit-Thriller, der erklärt und berührt, und am Ende den Zuschauer entscheiden läßt.

Die Regisseure Michele Gentile und Marcus Vetter folgen Luis Moreno Ocampo sechs Jahre nach seiner Ernennung zum Chefankläger des ICC. Sie reisen mit ihm nach Libyen, als Haftbefehle gegen Muammar Gaddafi und seinen Sohn Saif Al Islam ausgestellt werden, sie sind bei den Verhandlungen des Anklägers mit einer palästinensischen Delegation dabei. Es geht darum, ob das Gericht Palästina als Staat anerkennen kann – Voraussetzung für eine Anklage gegen Israel und die Hamas wegen Kriegsverbrechen im Gazakrieg. Und sie verfolgen den ersten Fall des Internationalen Gerichtshofs gegen den ehemaligen kongolesischen Milizenführer Thomas Lubanga Dyilo, der Kindersoldaten für seine Kriege missbraucht hat.

Im Genre eines Justizthrillers spielt dieser Film hinter normalerweise geschlossenen Türen. Ein hochkomplexer juristischer Ablauf mit der einem Laien unverständlichen Sprache bekommt im Laufe des Films ein Gesicht. Und als Hollywoodstar Angelina Jolie und Ben Ferenzc, einer der Ankläger der Nürnberger Prozesse, zur entscheidenden Schluss-Anhörung im Fall von Thomas Dyilo Lubanga nach Den Haag kommen, wird jedem die Bedeutung und die Verantwortung dieses jungen Weltgerichts bewusst: Der Internationale Gerichtshof in Den Haag ist die Fortsetzung von dem, was in Nürnberg vor 65 Jahren begonnen hat.

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Eine Produktion der Filmperspektive

Produktionsjahr 2012
Länge 88 Minuten
Format HD/DCP/Dolby Digital
Eine Produktion von FILMPERSPEKTIVE GmbH
In Koroduktion mit

SWR, NDR, ARTE

Regie & Schnitt Marcus Vetter
Michele Gentile
Produzenten Marcus Vetter
Anne Walser (C-Films)

In Koproduktion mit dem SWR

Kamera Christian Haardt
Michele Gentile
Sound Aljoscha Haupt
Musik Sven Kaiser
Executive Producer Albert Kitzler
Redakteure Gudrun Hanke El Gomri (SWR)
Barbara Biemann (NDR)
Christian Cools (Arte)
Verleih Bukera Pictures

Hochbrisante Politdoku mit prominentem Star-Support
Ein knallharter und streckenweise ernüchternder Film, der einem das komplexe Geflecht aus internationalen Strafgesetzen auf spannende Weise näherbringt, aber Szenen von expliziter Gewalt nicht ausspart.
Programmkino.de Filmkritiken von David Siems

The Court - A documentary about international justice
With a charismatic, hard-driving prosecutor for a lead, working to put a war criminal behind bars for recruiting child soldiers in a civil war and a plot spanning The Hague, Palestine, Libya and the Democratic Republic of the Congo ... one might think The Court is another big-buck Hollywood legal thriller with an A-list cast.

The Star, 12. Dezember 2013 by Tan Yi Liang

The International Criminal Court on screen – Ready for its close-up
"…a fascinating documentary about the pioneering work of the first world court… a heart-warming story worthy of Hollywood."

The Economist, 24 Juni, 2013

„Angelina Jolie war überrascht von unserer Kamera“
Interview mit Marcus Vetter über seinen neuen Film "The International Criminal Court"

Stuttgarter Nachrichten, 4. Mai 2013 von Dieter Osswald

Filmkritik: The International Criminal Court
Sowohl das Filmplakat als auch die Machart des Films lassen eher auf einen Spielfilm als auf eine Dokumentation schließen, denn die Arbeit des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) in Den Haag mutet wie ein Justizthriller an.

Kultur Extra, 2. Mai 2013

Doku "Internationaler Strafgerichtshof" – Am Hof der Gerechtigkeit
Der Internationale Strafgerichtshof ist eine der zivilisatorisch wichtigsten Einrichtungen der Welt. Jetzt hat ein Filmteam eine Dokumentation über ihn gedreht.

Die Zeit, 29. April 2013 Steffen Richter


THE COURT – Erster Tübinger Film mit Angelina Jolie
Tagblatt, 29.04.2013

Nach der Stille

Die Antwort einer Israelin auf das "Herz von Jenin"

Er war Pazifist und Humanist, kämpfte für Verständigung und glaubte an den Dialog zwischen Israelis und Palästinensern – am 31. März 2002 kommt der Israeli Dov Chernobroda bei einem Selbstmordattentat in Haifa ums Leben. Der 24-jährige Palästinenser Shadi Tobassi aus dem Westjordanland sprengt sich in dem arabischen Restaurant in die Luft, in dem Dov gerade zu Mittag isst. Warum geht ein junger Mann morgens aus dem Haus wie an jedem anderen Tag, sagt, er käme nicht so spät zurück von der Arbeit und zündet ein paar Stunden später den Sprengstoffgürtel unter seinem Shirt? Acht Jahre nach dem Attentat versuchen die zwei jungen Regisseurinnen Stephanie Bürger und Jule Ott zu verstehen, was unvorstellbar scheint. Wie leben die Menschen in diesem Konflikt? Was weiß der eine von den Tragödien des anderen?

Die beiden Filmemacherinnen treffen die Israelin Yaël Chernobroda, Dovs Witwe. Dov hat an die Möglichkeit der Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern geglaubt. Wofür er Zeit seines Lebens eingestanden ist, das möchte Yaël acht Jahre nach seinem Tod fortsetzen: Sie bringt den Mut auf, die Familie des Attentäters in den besetzten Gebieten zu besuchen. Die Familie Tobassi traut sich, die Israelin in ihr Wohnzimmer nach Jenin einzuladen. Der Film erzählt die schrittweise Annäherung beider Familien, die – getrennt durch eine Mauer und zahlreiche Checkpoints – das gleiche Schicksal teilen: Sie müssen ein Leben nach dem 31. März 2002 führen, nach dem Tod, nach dem Schock, nach der Stille.

Im Jahre 2002 stirbt in einem Café der Stadt Haifa der Israeli Dov Chernobroda. Ein palästinensicher Selbstmordattentäter hat sich und 15 weitere Menschen in die Luft gesprengt. Jahre später will Dovs Witwe mit den Eltern des Attentäters zusammentreffen. Sie sucht nach Aussöhnung. Begleitet wird sie dabei von den jungen Regisseurinnen Stephanie Bürger und Jule Ott. Es entsteht der Film "Nach der Stille" - ein Dokumentarfilm über Hoffnung und Versöhnung, der von Marcus Vetter ("Herz von Jenin") produziert wurde.

Der Film erzählt die Geschichte der Versöhnungsreise - ein Unterfangen, bei dem viele politische und menschliche Hürden genommen werden mussten. Das Filmteam hat das am eigenen Leib erelebt, denn die dritte Co-Regisseurin, eine Palästinenserin, war mitten im Projekt mit der Intention des Filmes nicht mehr einverstanden. Es kam zum Bruch. Und doch ist das Projekt gelungen. Die Witwe des Iaraeli, der ein wichtiger Kämpfer für den Frieden mit den Palästinensern war, trifft die Familie des Attentäters. Es rollen Tränen und "nach der Stille" scheinen die Worte zu siegen.

Die Versöhnung, der der Film entgegenstrebt ist vielleicht eine seltene Ausnahme in dieser von Hass und Hinterhalt geprägten Landschaft. Doch ähnlich wie auch bei Vetters "Das Herz von Jenin" ist es die Hoffnung, die den Film trägt. Beim Münchner DOKfest war der Film ein Liebling des Publikums. Er wurde mit dem Horizont Filmpreis ausgezeichnet. (Quelle: Dokumentarfilm.info von Thomas Schneider)

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„Warum hat er das getan?“ fragen uns die Leute immer wieder, jetzt, nachdem wir aus Jenin zurück sind. Nachdem wir seine Familie kennen gelernt haben. Nachdem wir dasselbe seinen Vater, seinen Bruder gefragt haben. Warum geht ein junger Mann morgens aus dem Haus, verabschiedet sich von seinen Eltern wie an jedem anderen Tag? Sagt noch, er käme nicht so spät zurück von der Arbeit und zündet ein paar Stunden später den Sprengstoffgürtel unter seinem Shirt? Acht Jahre nach dem Attentat versuchen wir zu verstehen, was unvorstellbar scheint.

Wir sind zum ersten Mal ins Westjordanland gereist, auch Israel kennen wir noch nicht. Alles ist neu, alles anders. Über den Konflikt wissen wir, was man in den Nachrichten darüber lesen kann – ferner Naher Osten. Und plötzlich sind wir dort. Zwei Wochen nach unserem Studienabschluss. Wir sind noch Studentinnen, als Marcus Vetter, unser Dokumentarfilmdozent am Ende des Seminars fragt, was wir nach unserem Studium machen wollen. Wir haben Träume, aber noch keine einzige Bewerbung losgeschickt. Als Erstlingsregisseurinnen einen Dokumentarfilm drehen zu dürfen, kommt uns in diesem Moment gar nicht in den Sinn.

Eineinhalb Jahre später sind wir Regisseurinnen und Marcus Vetter ist unser Produzent. Wir sind Teil des unglaublichen Cinema Jenin Projekts geworden.
Ein Projekt, das Chancen gibt: uns wird zugetraut, einen 90-minütigen Dokumentarfilm zu drehen. Es ist die Vision, dass es funktionieren kann, Vertrauen in eine Idee zu haben. Wir fühlen uns durch Marcus‘ Rückendeckung, durch seine Überzeugung gestärkt und ermutigt mit dem Dreh zu beginnen.

Ob die Familie etwas geahnt habe, fragen wir Zakaria Tobassi, den Vater des Attentäters, als wir ihn das zweite Mal treffen. Zwei junge Filmemacherinnen, unerfahren – was das Filmemachen angeht, aber natürlich auch gegenüber der arabischen Kultur. Der Vater rät uns freundlich Kopftücher zu tragen, wenn wir in den Himmel kommen möchten. Wir nicken und fragen nach dem Warum, nach der Zeit davor, nach der Zeit danach, ob er seinem Sohn etwas angemerkt habe. Habe er nicht, beteuert der religiöse Mann.

Weiter lesen

Festivals

2011  Deutschland  Doc.Fest München
2011 Deutschland   Fünf Seen Festival
2011 DeutschlandStuttgarter Filmwinter
2011 PolenFestival Camera Obscura
2011 Israel

Haifa IFF

2011 UAEDubai IFF
2011 DeutschlandFilmfest Osnabrück
2011 DeutschlandCinema For Peace
2012 USAWorldfest Houston
2013 USAPalm Beach Jewish FF
2013 AustralienJewish FF Brisbane

Awards

2011   Horizonte-Filmpreis Fünf Seen FF  
2011 Grand Prix de Ryszard Kapuscinski
2011

Cinema for Peace Award
Nominierung Bester Dokumentarfilm

2011 Publikumsliebling Doc.fest München
2012 Gold Remi - International Houston FF

"Wir haben ihn nicht geschickt"
Der Film von Bürger und Ott ist natürlich anrührend und hat eine versöhnliche Botschaft.
taz.de 29.05.2012

Filmkritik: Nach der Stille

Wenn ein emotionalisierendes Drama in Form einer Dokumentation sich der schwierigen Thematik des Nahostkonfliktes annimmt, ist es klar, dass es nicht nur auf Gegenliebe stoßen wird.

Filmstart.de, 22.11.20011

Frauen kämpfen für den Frieden
Südkurier, 27.09.2011

Interview mit Produzent Marcus Vetter

Nach der Stille“ zeigt eindrucksvoll, dass Versöhnung ein Zusammenleben im Nahen Osten möglich machen kann.
Text zum Film, 01.09.2011 von José Garciá

"Es war als würde ich ein Buch schließen"
Mit übermenschlicher Kraft zu einem Neuanfang: Eine israelische Witwe trifft die Eltern des palästinensischen Selbstmordattentäters, der ihren Mann tötete.
Süddeutsche Zeitung, 21.11.2011 von Karin Steinberger

Nach der Stille: Familie treffen im Feindesland
"Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte einer unglaublichen Begegnung"
Spiegel Online, 28.09.2011 von Lisa Goldmann

Mut zum Träumen
"Und jetzt hat der Film sein Leben ohne uns begonnen", sagt sie und lächelt."
Süddeutsche Zeitung, 21.09.2011

Hand in Hand – Der Dokumentarfilm "Nach der Stille"

Tod, Trauer und ein emotionales Treffen.
Kulturzeit, 22.09.2011



Jule Ott, Stefanie Bürger (Regisseurinnen), Manal Abdallah (Co-Regie), Mareike Müller (Kamera), Aljoscha Haubt (Ton)

Eine Koproduktion mit NDR und SWR

Produktionsjahr 2011
Länge 81 Minuten
Format HD/35 mm
Eine Produktion von FILMPERSPEKTIVE GmbH
In Koroduktion mit

NDR, WDR

Buch & Regie Jule Ott, Stephanie Bürger
Co-Regie Manal Abdallah
Kamera Mareike Müller
Ton Aljoscha Haupt
Mischung Aljoscha Haupt
Rebekha Singh
Produzenten Marcus Vetter, Fakhri Hamad
Redaktion Barbara Biemann (NDR)
Christiana Hinz (WDR)
Verleih Bukera Pictures
Weltvertrieb Telepool

Der Film Cinema Jenin - Die Geschichte eines Traums, den Marcus Vetter zusammen mit dem israelisch palästinischen Kameramann Alex Bakri über drei Jahre drehte - schildert in der Art eines persönlichen Tagebuchs das schwierige, aber schließlich erfolgreiche Ringen um das ungewöhnliche Projekt ein altes verfallenes Kino in Palästina, Jenin wieder aufzubauen. Immer wieder fehlt Geld. Immer mehr freiwillige Helfer kommen nach Jenin. Im Dschungel der Bürokratie des selbstverwalteten Palästinensergebietes müssen die drei Protagonisten Mißtrauen und Vorurteile überwinden, Rückschläge wegstecken und Geduld beweisen, was immer wieder sehr komische Seiten hat. Cinema Jenin wurde im August 2010 unter großer weltweiter Beachtung nach 20 Jahren wiedereröffnet. Das in den 60er Jahren erbaute Kino galt als eines der bedeutendsten Lichtspielhäuser in Palästina, bis es mit dem Ausbruch der ersten Intifada im Jahr 1987 geschlossen wurde.

Es ist das Herzensprojekt des Filmemachers Marcus Vetter und vieler weiterer Unterstützer. CINEMA JENIN ist nun schon der dritte eindrucksvolle Dokumentarfilm, der dabei entsteht. Der Traum, das alte Kino in Jenin in der Westbank wieder zu einem Kulturzentrum aufzubauen, entstand im Zusammenhang mit dem bewegenden Dokumentarfilm DAS HERZ VON JENIN, der u.a. mit dem Deutschen Filmpreis 2010 als Bester Dokumentar-film und dem „Cinema for Peace Award“ ausgezeichnet wurde.


Von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) ist dem Dokumentarfilm CINEMA JENIN nicht nur das höchste Prädikat „BESONDERS WERTVOLL“ verliehen worden ist, sondern er ist auch zum „DOKUMENTARFILM DES MONATS MAI 2012“ ernannt worden. Die Entscheidung wurde folgendermaßen begründet:

„CINEMA JENIN ist eine Geschichte über Mut in der Ausweglosigkeit. Doch noch viel mehr über die Kraft der Hoffnung und eines gemeinsamen Ziels.“

Marcus Vetters Dokumentation eines außergewöhnlichen und eindrucksvollen humanitären Projektes verdichtet sich im Verlauf spannend wie ein Krimi. Maßgeblich trägt dabei die hervorragende Montagearbeit dazu bei. Ein weiteres Lob verdient die Kamera, die zum Teil unter schwierigsten Bedingungen Menschen und Situationen mit feiner Beobachtung einfängt. Ein besonderer Gewinn sind dabei zum Beispiel Protagonisten wie der Vorführer des Kinos. Der Wunsch aller Helfer beim Aufbau war, dass „Cinema Jenin“ ein Ort des Friedens und ohne Waffen sein soll und dazu beitragen möchte, eines Tages zur Versöhnung mit Israel und der Anerkennung eines eigenen Staates gelangen zu können. Letztendlich ist „Cinema Jenin“ aber auch eine Hommage an das Kino und die Liebe zum Film selbst.

(Quelle: Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW))

Festivals

2011  International Documentary FF (IDFA)
2011 Dubai International Filmfestival
2012 Festival Du Film Geneve
2012   Movies that Matter
2012

Planet Doc Filmfestival

2012 Dubai IFF
2012 Telluride Film Festival
2012 Flahertiana October Perm
2012 Inconvenient Films Vilnius
2012 Intern. Human Rights FFAlbania
2012 PriMed – IFF of Mediterranean DocFilm
2012 Bergen International Filmfestival

Awards

2009  German Cinema Award for Peace
2012 Bernhard Wicki Film Prize – The Bridge
2012

Deutscher Kamera Preis – Schnitt

2013 Nominiert für den Deutschen Film Preis

Produktion

Produktionsjahr 2011
Länge 95 Minuten
Format HD/35 mm/DCP
Produktion FILMPERSPEKTIVE, BOOMTOWN MEDIA, CINEPHIL
Koproduktion

SWR, ARTE, Senator Film, YES TV, VPRO

Unterstützt von Medienboard BB, DFFF, MFG, BW, Rabinovich Filmfund
Sundance Institute
Verleih Senator Film
Weltvertrieb CINEPHIL, Tel Aviv

Stabliste

Buch & Regie Marcus Vetter
Kamera Aleksei Bakri
Ton Aljoscha Haupt
Schnitt Saskia Metten
Produktionsleitung

Marc Wächter, Assaf Mor

Music

Avi Belleli, Sven Kaiser

Produzenten Manal Abdallah
Kamera Mareike Müller
Ton Aljoscha Haupt
Produzenten Uwe Dierks, Thomas Grube, Marcus Vetter, Philippa Kowarski
Redaktion Martina Zöllner (SWR), Gudrun Hanke El Ghomri (SWR), Thomas Sessner (BR), Ulle Schröder (ARTE), Barbara Denz (NDR)

In Gedenken an Juliano Mer-Khamis

Juliano Mer-Khamis hat mit seiner ganzen Leidenschaft das Freedom Theatre in Jenin geleitet. Seine heimliche Liebe galt dem Kino, so hat er den Wiederaufbau vom Cinema Jenin immer begleitet und unterstützt. Zwei Tage, bevor Marcus Vetter mit ihm über den Zusammenschluss vom Kino und dem Freedom Theatre sprechen wollte, wurde Juliano erschossen.

Juliano Mer-Khamis ist ein großer Verlust für alle Menschen, die die  Freiheit im Theater und im Kino lebten.

Das Herz von Jenin schlägt nicht mehr
Der Tagessoiegel, 06.04.2011

Family and friends say Goodbye to Juliano Mer-Khamis
Haaretz, 07.04.2011

Actor Juliano Mer-Khamis gunned down in Jenin

The Jerusalem Post, 04.04.2011

Israeli Actor Juliano Mer-Khamis Shot Dead in Jenin
HAARETZ, 04.04.2011

Israeli peace activist Juliano Mer Khamis shot dead in Jenin
The Guardian, 04.04.2011


Der bröckelnde Fels in der Brandung
Tagesspiegel, 24.11.2013
Kino im Widerstand
Neuer Züricher Zeitung, 22.11.2013
Cinema Jenin – Nichts ist normal
Der Tagesspiegel, 01.07.2012
Filmkritik: Cinema Jenin
EPD Film, 01.07.2012
Im Dunkeln leuchtet Hoffnung
Süddeutsche Zeitung, 28.06.2012


Zwei Jahre Kampf für ein Kino in der Westbank
Zeit Online, 29.06.2012 vone Ama Lotenz
Kino-Wiedereröffnung in der Westbank
Kieler Nachrichten, 25.06.2012
Kamerapreis für BR-Produktion Cinema Jenin

Bayrischer Rundfunk, 18.06.2012
Bernhard Wicki Filmpreis für Cinema Jenin
Focus Online, 01.07.2011
Cinema Jenin – Die Hoffnung führt Regie
Zeit Online, 6.8.2010
Auswärtiges Amt unterstützt Cinema Jenin
Auswärtiges Amt, 05.08.2010


Cinema Jenin eröffnet wieder
N-TV Panorama, 05.08.2010
Cinema Jenin – Ein Kino für den Frieden

detektor.fm, 05.08.2010
Cinema Jenin: Traum von einer neuen Stadt
Die Presse, 01.08.2010
Cinema Jenin – Student Felix Gebauer baut mit auf
detektor.fm 10.12.2009
Mit Leib und Seele Freiden stiften

Tagblatt, 28.08.2009
Wie das Web Spender und Hilfsprojekte verbindet
Die Welt, 24.03.2009


ARD Titel Thesen Temperamente vom 22.08.2010


Reuters 2010 über das Projekt Cinema Jenin


ZDF Heute Journal über "Das Herz von Jenin"

Marcus Vetter über Offenheit und Kino-Gefühl
Tagblatt Interview, 2.7.2012 von Ulla Steuernagel

Ein Jahr Cinema Jenin
Filmmemacher Marcus Vetter, Deutschlandfunk, 5.8.2011

Wie geht es weiter mit dem Cinema Jenin?
Kino-Zeit.de Interview mit Marcus Vetter, 26.11.2010

Der Tübinger Regisseur Marcus Vetter im Interview

SWR, 18.11.2010 von Bettina Fächer

Kino in Jenin ist große Chance für Palästina
Deutschlandfunk Interview, 5.8.2010 von Dieter Kassel

Diese Kino ist ein Symbol der Hoffnung

Cinezone Interview mit Marcus Vetter

Interview mit Marcus Vetter über Cinema Jenin
Film.tv Interview mit Marcus Vetter

Cinema Jenin – Interview mit Marcus Vetter
Radiointerview DW.com

It’s all about People – Cinema Jenin
We Magazin Interview with Marcus Vetter


Review: Cinema Jenin – A story of a dream
Graffitwithpunctation, Apr 27, 2013

Cinema Jenin at TCFF 2012
TCFF, Aug 21, 2012

'Cinema Jenin,' a West Bank Tragedy

HAARETZ, Aug 15, 2012

Cinema Jenin brings movies and revival to a scarred West Bank city
The Washington Post, Aug 11, 2012

West Bank culture boost as Cinema Jenin rolls out red carpet
The Guardian, Aug 5, 2012


It’s all about People – Cinema Jenin

We Magazin Interview with Marcus Vetter

Between Hope and Reality
Aqntara, Jul 4, 2012

German filmmaker renovates West Bank cinema
DW, Jun 29, 2012

Cinema Jenin International Film Festivla in Tel Aviv

docaviv, Mai 5, 2012


Cinema Jenin at Cinema for Peace Award

Cinema for Peace Foundation, 2012


Spezial Bernhard Wicki Prize for Cinema Jenin
Hollywood Reporter, Jun 16, 2011

A creative space beyond the grind of occupation
Mail&Guardian ZA, Jan 7, 2011

Foreign Office supports opening of Cinema Jenin

Foreign Office Germany, Aug. 4, 2010


Renovated cinema to bring new life to Jenin
BBC News UK, Jan 28, 2010

West Bank Movie Theatre comes back to life

HAARETZ, Nov 11, 2009

A West Bank Ruin, Reborn as a Peace Beacon
New York Times, Sep 11, 2009




Hunger

Die vielen Gesichter des Hungers

Die Dokumentation „Hunger" erzählt, wie Menschen, Gruppen und Organisationen versuchen, die weltweite Ernährungsproblematik in den Griff zu bekommen. Für den Film sind die Journalistin Karin Steinberger (Buch) und der Dokumentarfilmer Marcus Vetter (Buch und Regie) nach Kenia, Indien, Mauretanien, Brasilien und Haiti gereist und haben dort Menschen porträtiert, deren Leben chronisch vom Hunger geprägt ist.

Neben Einzelschicksalen werden die sozialen, politischen und ökonomischen Umstände beleuchtet, die die Tragödie verursachen. Dabei kommen Themen wie die sogenannte Grüne Gentechnik, die EU-Fischerei-Politik, der fehlende Zugang zu Wasser, die Verdrängung des Nahrungsmittelanbaus zugunsten der Futtermittelproduktion und die Auswirkungen von Billigimporten auf die Entwicklungsländer zur Sprache.

Gesendet wurde der 90-minütige Dokumentarfilm im Rahmen der ARD-Themenwoche „Essen ist Leben" am 25. Oktober 2010 im Ersten. „Hunger" ist eine Produktion der Eikon Südwest im Auftrag des SWR, die vom ehemaligen DED und der früheren GTZ unterstützt wurde.


Die vielen Gesichter des Hunger

Einer von sieben Menschen weltweit geht hungrig zu Bett, alle fünf Sekunden verhungert ein Kind. insgesamt haben 850 Millionen Menschen zu wenig zu essen. 25.000 Menschen sterben täglich am Hungertod und seinen Folgen, das sind neun Millionen Menschen im Jahr. Eine erschreckende Bilanz. Die in den letzten Monaten enorm gestiegenen Preise für Lebensmittel und Rohstoffe wirken sich auf die Armen und Ärmsten der Welt dramatisch aus: Da die Bewohner zahlreicher Entwicklungsländer nur zum geringen Teil in der Lage sind, selber für ihre Ernährung zu sorgen bzw. im Lande seit langem vorwiegend für den Export produziert wird, sind sie auf Nahrungsmittelimporte angewiesen und können sich diese vielfach nicht mehr leisten. Seit Jahrzehnten kümmern sich große internationale Organisationen wie IWF, WTO, Weltbank, EU, G8 sowie staatliche, kirchliche und regierungsunabhängige Einrichtungen darum, das Problem 'Hunger' zu lösen. Doch die Zahl der Hungernden wächst - von Tag zu Tag. Hunger ist die Folge wirtschaftlichen, politischen und ökologischen Fehlverhaltens von Menschen und Regierungen.


Die Ursachen sind vielfältig: staatliches Missmanagement, Folgen von Globalisierung und Abschaffung von Schutzzöllen, Naturkatastrophen wie Dürren und Überschwemmungen, Kriege. Der Dokumentarfilm 'Hunger' erzählt in fünf bis sieben Geschichten, warum es Hunger gibt und wie Menschen, Gruppen und Organisationen darum ringen, eines der schlimmsten sozialen, politischen und ökonomischen Probleme unserer Tage zu lösen. Die Geschichten, die hier erzählt werden, sind sehr nahe an den Menschen, die Hunger leiden oder diesen bekämpfen. Sie verdeutlichen das Problem Hunger und die Machtstrukturen, die dahinter stehen. Der Dokumentarfilm macht auf den globalen Zusammenhang des Themas aufmerksam. Ihm ist es ein Anliegen, nicht nur Missstände und Katastrophen zu benennen und aufzudecken, sondern auch die positiven Ansätze, das Problem Hunger zu lösen, deutlich werden zu lassen. Der Film soll nicht nur Betroffenheit, sondern auch Hoffnung auslösen. Hunger als Folge von Naturkatastrophen soll ausgeklammert bleiben. Nicht jedoch bewaffnete Konflikte sowie die Folgen des vom Menschen bedingten Klimawandels. Gleichermaßen soll das Thema Hunger in den industrialisierten Ländern nicht betrachtet werden.


Marcus Vetter und Karin Steinberger

Eine Produktion von ARD und SWR

Produktionsjahr 2009
Länge 89 Minuten
Format HD/35 mm
Eine Produktion von ARD, SWR
In Kooperation mit Filmperspektive GmbH
Buch & Regie Marcus Vetter
Karin Steinberger
Kamera Thomas Mauch
Ton Klaus-Peter Schmitt
Schnitt Saskia Metten
Redaktion Gudrun Hanke-El Ghomri
Peter Latzel
Auszeichungen Evangelischer Medienpreis 2001
Nominierungen

Grimme-Preis 2011
Deutscher Fernsehpreis 2011

Festivals International Documentary Festival Amsterdam 2009
Food and Film Festival 2011

Trotz Rohstoffrecihtum bettelarm – Wer profitiert vom Hunger?
Netzfrauen.org, 30.07.2016

Dokumentation– Preis für den Hunger

Saarklar, 8.11.2013

Evangelischer Medienpreis für sechs Radio- und TV-Produktionen
Evangelische Lirche in Deutschland, 25.08.2011

Ein Film über Ursachen und Lösungsstrategien

von Marcus Vetter und Karin Steinberger
Bundeszentrale für politische Bildung, 28.06.2011

ARD-Doku über Hunger: Rosen rein, Lebensmittel raus

Spiegel Online, 25.10.2010


Hunger – Über ein globales Problem
Tagesspiegel, 24.10.2010

Dokumentation Hunger – Kekse aus Schlamm

Frankfurter Rundschau, 24.10.2010

Die vielen Gesichter des Hungers
3Sat Programmankündigung


Interview mit Marcus Vetter & Karin Steinberger

Dennis Wilms spricht mit den Autoren Marcus Vetter und Karin Steinberger über den Film Hunger im SWR1 Interview.

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3Sat Interview mit Karin Steinberger

Seit Jahren schon beschäftigt sich Karin Steinberger mit Entwicklungsthemen und beschreibt die Mechanismen, die zu Hunger auf der Welt führen.

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